Arbeiten

‚Schlitten‘, ‚Ziehwagen‘, ‚Ackerschiene‘, ‚Feldgerät‘ – so oder so ähnlich benennt die Bildhauerin Dorothée Aschoff ihre Malerei und ihre plastischen Arbeiten. Boot, Ziehwagen, Feldgerät, Ackerschiene – dabei scheint es sich um Dinge aus der Alltagswelt bzw. um einfache Gebrauchsgegenstände zu handeln. Es geht offensichtlich um (Fort) – Bewegung: Schlitten und Boot, um (Erd) – Bearbeitung: Feldgerät, Ziehwagen, Pflugscherben. An Aufbruch, Reise und Ankunft des Menschen ließe sich denken, doch nicht aus historistischer bzw. analytischer Perspektive wird diese lange Geschichte erzählt, sie wird vielmehr in der zeitlos unbestimmten Sicht mythischer Bebilderung plastisch gemacht. […] Sie betreibt eine Art von hintergründigem Nachspiel(en) der alten Urszenen auf dem Feld der bildenden Kunst, vielleicht – damit der Betrachter in der Zeit so etwas wie Stille wiederentdecken kann und mit der Zeit erkennt, was für die Arbeit der Erinnerung wirklich wesentlich ist.

(Aus: „Wie man Vergangenheit neu erfindet.“, Wolfgang Heger, Stuttgart)

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